[Translate to Deutsch, leichte Sprache:] Bereitschaften im Notfall Foto: A. Zelck / DRKS
BereitschaftBereitschafts-Dienste

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Bereitschafts-Dienste für den Not-Fall

Ansprechpartner

Herr
Hans Leiter

Tel: 01863 41 41-0
hans.leiter@kv-musterstadt.de

Musterstr. 1
12345 Musterstadt

In vielen Lebens-Lagen sind unsere Bereitschaften sehr wichtig.
Zum Beispiel bei einem Auto-Unfall.
Oder bei Natur-Katastrophen und in vielen anderen Situationen.
Dann brauchen Menschen in Not schnelle Hilfe.
Diese Hilfe leistet die Bereitschaft vom Deutschen Roten Kreuz.

Jeden Tag und überall helfen unsere Bereitschaften bei Not-Fällen.
Sie sind auf alles vorbereitet und sehr gut ausgebildet.
Die Bereitschaften sind ein Teil der Hilfe-Kette:

  • Beratung
  • Vor-Sorge
  • Rettung
  • Betreuung
  • Pflege
  • Nach-Sorge

Die richtige Hilfe bei allen kleinen und großen Not-Fällen

Unsere Bereitschaften haben verschiedene Einsatz-Bereiche.
Zum Beispiel:

  • Sanitäter-Einsätze bei Konzerten und anderen Veranstaltungen
  • Versorgung von Verletzten nach einem Unfall
  • Seelische Betreuung für Menschen nach schlimmen Ereignissen
  • Aufbau von Not-Schlaf-Plätzen nach Katastrophen
  • Suche nach Menschen mit Spür-Hunden
  • Unterstützung für den Blut-Spende-Dienst
  • Suche nach Familien-Mitglieder in Kriegs-Gebieten

Treffen der DRK-Bereitschaft

Dienstabend im DRK-Zentrum:
jeden Montag ab 19:00 Uhr

Schweigrother Straße 8
76532 Baden-Baden

Katastrophen-Netz

Das Deutsche Rote Kreuz ist Teil von einem großen Hilfs-Netz.
Dieses Hilfs-Netz rettet Menschen und hilft auf der ganzen Welt.
Dabei arbeiten wir sehr eng zusammen mit anderen.
Vor allem auch in anderen Ländern.
Denn auch dort wird die Hilfe von unserer Bereitschaft oft gebraucht.

  • Einsatzgruppe Bereitschaft

    Die Einsatzgruppe der Bereitschaft Baden-Baden (EG - Bereitschaft) besteht aus Helferinnen und Helfern, die als Grundausbildung eine Sanitätsdienstausbildung absolviert haben und in ständigen Fortbildungen und Übungseinsätzen ihren Wissensstand erweitern. Einige der Einsatzkräfte haben sich darüber hinaus als Rettungshelfer, Rettungssanitäter oder Rettungsassistent qualifiziert. Die Gruppe ist personell und materiell für die Bewältigung größerer Schadenseinsätze ausgerüstet und steht im Alarmfall kurzfristig zur Verfügung.

    Alarmierung und Ausrückezeiten

    Die Alarmierung der Einsatzgruppe erfolgt nach der Alarm- und Ausrückeordnung der Integrierten Leitstelle Mittelbaden oder auf Anordnung des Organisatorischen Leiters Rettungsdienst (OrgL-RD). Die Einsatzkräfte werden über Funkmeldeempfänger alarmiert. In der Regel ist die EG nach spätestens 15 Minuten einsatzbereit.

  • Sanitätsgruppe

    Der Sanitätsdienst ist ein Fachdienst des Katastrophenschutzes in Deutschland. Seine Aufgabe ist die Versorgung der Menschen bei einem Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten. Das umfasst vor allem die Schaffung von erforderlicher Infrastruktur durch Aufbau von Behandlungsplätzen und die Einrichtung von Rettungsmittelhalteplätzen. Die Einheiten des Sanitätsdienstes bestehen aus ehrenamtlichen Helfern, die für ihre Tätigkeit eine entsprechende Fachdienstausbildung absolvieren.

    Der Sanitätsdienst hat innerhalb des Katastrophenschutzes die Aufgabe, bei Eintritt eines Großschadensereignisses oder dem Vorliegen einer Gefahrenlage die Menschen zu versorgen, die durch diese Situation verletzt wurden oder erkrankt sind. Unverletzt Betroffene werden dagegen vom Betreuungsdienst übernommen. Der Sanitätsdienst arbeitet eng mit dem Rettungsdienst zusammen.

    Leistungsspektrum

    Aufbau und Betrieb einer strukturierten Patientenablage als vorgeschaltetes Instrument eines Behandlungsplatzes, insbesondere zur Sicherstellung der Versorgung von Patienten möglichst nah an individualmedizinischen Grundsätzen

    • Unterstützung bei der ersten Sichtung, qualifizierten Erstversorgung und Organisation weiterer logistischer Notwendigkeiten
    • Strukturierte Erkundung zum Aufbau eines BHP 25 (ggf. mit Erweiterung auf BHP 50) wie z.B. Erkundung geeigneter Örtlichkeiten (Raumordnung etc.), vorhandener Versorgungsmöglichkeiten (Strom, Wasser, Kommunikation etc.), Erkundung und Vorbereitung des Rettungsmittelhalteplatzes etc.
    • Einweisung nachrückender Einsatzkräfte
    • Ab Meldung der Betriebsbereitschaft des BHP geordnete Eingliederung der SEG-E in weitere Versorgungs- oder Behandlungsstrukturen nach Weisung der Einsatzleitung.

    In Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sollte diese SEG E eine Versorgungskapazität von 10 Patienten sicherstellen (gemäß Sichtungskategorien T1 = 40% - T2 = 20 % - T3 = 40%)

    Unsere Sanitätsgruppe besteht derzeit aus etwa 15 aktiven Helferinnen und Helfern. Sie übernehmen vielfältige Aufgaben. So betreuen sie unsere Blutspendetermine oder Veranstaltungen im Sanitätsdienst. Auch für den Notfall - wie ein Zugunglück oder Großbrand - sind sie bestens gerüstet und für den Schutz unserer Bevölkerung im Einsatz.

    Ausbildung

    Unsere Helfer werden umfassend ausgebildet: Seminare im Sanitäts-und Betreuungsbereich, Technik und Sicherheit sowie weiterführende Lehrgänge zum Rettungssanitäter stehen dabei auf dem Programm. Denn wenn es nötig ist, unterstützt unsere Sanitätsgruppe als Einsatzgruppe Bereitschaft auch den Rettungsdienst, zum Beispiel bei Großschadenslagen.

  • Einsatzgruppe Betreuung und Logistik

    Schadensereignisse lassen sich aufgrund ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen. Fast immer sind die Menschen unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen. Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitätsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Das Leistungsmodul Betreuung und Logistik wird weiterhin bei entsprechenden Schadensereignissen in die Hilfeleistung mit einbezogen. Die Betreuungsgruppe soll spätestens eine Stunde nach Eintritt eines Schadensereignisses an der Einsatzstelle eintreffen. Die Einsatzkräfte leisten den Betroffenen überall dort Hilfe, wo sie sich aufgrund der Situation aus eigenem Vermögen nicht selbst helfen können. Die Betroffenen werden betreut und mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern (Hygieneartikel, Bekleidung) versorgt. Darüber hinaus sorgen die Einsatzkräfte für Verpflegung und vorläufige, vorübergehende Unterbringung der Betroffenen. Das Leistungsmodul ist so ausgelegt, dass ca. 100 betreuungsbedürftige Personen versorgt und betreut werden können. Sind aufgrund des Schadensereignisses und der Situation an der Einsatzstelle überwiegend Betreuungsaufgaben zu erfüllen, werden diese von der gesamten Einsatzeinheit durchgeführt. Die gesamte Einsatzeinheit kann, je nach notwendiger Betreuungsintensität, bis zu 500 Personen unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.

    Taktische Mindestvorgabe

    • Versorgung und Betreuung von Personen mit lebensnotwendigen Versorgungsgütern
    • Verpflegung und vorübergehende Unterbringung Sicherung der sozialen Belange
    • Logistische Unterstützung der anderen Leistungsmodule

    Gliederung

    Die Stärke des Leistungsmoduls Betreuung und Logistik wird auf - / 3 / 10 / 13 festgelegt. Darin enthalten ist ein Trupp 'Soziale Unterkunft und Betreuung' - / 1 / 6 / 7 und ein Verpflegungstrupp mit - / 1 / 4 / 5

  • Gruppe Technik und Sicherheit

    Unsere Gruppe Technik und Sicherheit gewährleistet die technische Unterstützung des Sanitätsdienstes und der Betreuungsgruppen. Sie übernimmt die sicherheitstechnische Absicherung der gesamten Einheit im Einsatz. Gegebenenfalls ist es auch ihre Aufgabe, sich mit anderen Organisationen, wie Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk (THW) abzustimmen. Die Gruppe Technik und Sicherheit (TuS) in unserem Ortsverein setzt sich aus sieben Freiwilligen aus Baden-Baden und Umgebung zusammen.

    Unsere Aufgaben

    • handwerklich-technischen Tätigkeiten
    • Aufbau von Zelten
    • sicherheitsgerechte Einrichtung und Betrieb von technischen Geräten und Anlagen - wie Stromversorgung, Beleuchtung, Heizgeräte
    • Überwachung der technischen Geräte
    • Mitwirkung bei der Logistik der gesamten Einheit
    • fachliche Beratung bei Unfällen mit chemischen oder radiologischen Stoffen
    • Durchführung technischer Maßnahmen zum Schutz der Einheit bei Unfällen mit Gefahrstoffen
    • Einhaltung gesetzlicher Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und anderer Sicherheitsvorschriften überwachen